schwarzauUrsprünglich war Schwarzau seine eigene Gemeinde, mit weniger als 1000 Einwohnern. Die Landeshauptstadt Graz, ebenso wie die Stadt Feldbach sind, wenn man ein Auto hat, einen Katzensprung entfernt. Dennoch ist das Leben hier von Landwirtschaft und der Nähe zur Natur geprägt.

Heute gehört Schwarzau der Gemeinde Schwarzautal an und umfasst somit knapp 2.300 Einwohner. Dies geschah aufgrund von Neustrukturierungen der Bezirke der Steiermark und Schwarzau im Schwarzautal wurde auf diese Weise mit Wolfsberg im Schwarzautal, Breitenfeld am Tannenriegel, Hainsdorf im Schwarzautal und Mitterlabill zusammengefasst und die Grenzen entsprechend angepasst, so dass alle Gemeinden nun komplett in einem Bezirk, dem Bezirk Leibnitz, liegen. Alle Gemeinden haben zusammen einen Bürgermeister, der sich um das politische, soziale und kulturelle Leben der Gemeinde kümmert. Besonders interessant ist es, dass das Schwarzautal eine Reihe an denkmalgeschützten Objekten hat, die besonders für Pilger interessant werden könnten. Hierzu zählen:

  • die Messkapelle in Schwarzau
  • die Ortskapelle in Unterlabill
  • die Büste von Kaiser Franz Josef I. bei Wolfsberg
  • der Figurenbildstock Erzengel in Wolfsberg
  • der Pfarrhof mit Nebengebäude in Wolfsberg
  • die katholische Pfarrkirche (heiliger Dionysus) mit Kirchhof bei Wolfsberg
  • die Flur- und Wegkapelle bei Wolfsberg
  • der Stiegenaufgang mit den Statuen des Apostel Petrus und Paulus bei Wolfsberg
  • der Figurenbildstock Schmerzensmann bei Wolfsberg
  • die Absatzkreuz Flur-/Wegkapelle bei Wolfsberg
  • der Bildstock Pestkreuz bei Wolfsberg, sowie
  • der Bildstock Wegsäule bei Wolfsberg

Diese Denkmale weisen schon darauf hin, dass der christliche Glaube im Leben und der Geschichte der Menschen und der Region eine tragende Rolle gespielt hat und spielt. Auch in den umliegenden Gebieten ist dies nicht anders und kann historisch nachverfolgt werden. Auch die Sprache ist geprägt von typischen Entwicklungen im steirischen Hügelland. Es ist eine schöne, idyllische und teilweise unberührt wirkende Gegend, in der man sich noch gut vorstellen kann, wie es zu alten Tagen ausgesehen hat und wie die Menschen von der Landwirtschaft allein lebten.